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Fachtag "Zuwanderung - ein Thema für die Wohnungslosenhilfe in Bayern!" am 15.10.2014 in Nürnberg

Die Anzahl der zuwandernden Menschen von inner- und außerhalb der Europäischen Union nach Deutschland und Bayern nimmt stetig zu. Der Fachtag wird den Fokus auf die im gesamtgesellschaftlichen Kontext der Zuwanderung relativ kleine Gruppe der EU-Migrantinnen und Migranten legen, deren Lebenslage im hohen Maße prekär und mit existenzieller Not verbunden ist. Mangels spezialisierter Angebote und Anlaufstellen in vielen Kommunen suchen die betroffenen Menschen Rat und Unterstützung in bestehenden Einrichtungen und Diensten der Wohnungslosenhilfe. Diese wie auch die betroffenen Kommunen sind angesichts der steigenden Nachfrage mit großen Herausforderungen konfrontiert, für die es dringend gemeinsam zu erarbeitender Lösungsansätze bedarf.

 

Der Fachtag will hierzu mit kompetenten Referentinnen und Referenten einen Beitrag leisten - wir freuen uns auf Ihr Kommen und Mitwirken!

 

Das Programm und die Ausschreibung zum Fachtag mit Anmeldeformular können Sie hier aufrufen.

 

Sozialpolitik leicht gemacht: Die Straffälligenhilfe der Diakonie Bayern

Im Videoblog der Diakonie Bayern unter der Rubrik "Sozialpolitik - leichtgemacht" werden auf verständliche und anschauliche Weise komplexe sozialpolitische Zusammenhänge erklärt. Das Thema "Straffälligenhilfe" machte den Anfang. Begleiten Sie Mike bei seinem Weg in die Freiheit.

 

Hier kommen Sie zum  Videoblog der Diakonie Bayern und dem Beitrag zur Straffälligenhilfe.

7. Bayerische Armutskonferenz der Freien Wohlfahrtspflege Bayern "Wohnen - ein Menschenrecht!"

Die bayerische Verfassung sichert ihren Bürgern angemessenen Wohnraum und verspricht „billige Volkswohnungen“ zu fördern. Doch wie sieht die Realität aus, in den Ballungszentren im Freistaat Bayern, der vor 20 Jahren noch rund 12.000 Mietwohnungen gefördert hat und in diesen Tagen sein Engagement auf 1.800 geförderte Wohnungen beschränkt hat? All diesen Fragen widmete sich die 7. Bayerische Armutskonferenz der Freien Wohlfahrtspflege Bayern in Nürnberg unter dem Motto und Leitsatz „Wohnen - ein Menschenrecht!“.

 

Die Forderungen der diesjährigen Armutskonferenz sind schnell zusammengefasst. „Wir brauchen rasch wirksame Lösungen. Dazu müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen, und vor allem entschieden handeln. Gute Wohnverhältnisse und bezahlbare Mieten sind ein Garant für sozialen Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagte Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern und stellvertretender Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege Bayern, zum Abschluss der mit rund 160 Teilnehmern gut besuchten Konferenz.

 

Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der  Homepage der Freien Wohlfahrtspflege Bayern.

FEWS-Presseinformation: "Präventive Hilfen zur Vermeidung des Wohnungsverlustes werden immer wichtiger"

Der geschäftsführende Vorstand des Fachverbandes Evangelische Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe der Diakonie in Bayern (FEWS) hat bei seiner Tagung am 25.06.2014 in Landsberg am Lech auf den dringend notwendigen Ausbau von Hilfen zur Vermeidung des Wohnungsverlustes in Bayern hingewiesen. Angesichts der dramatischen Situation auf dem Wohnungsmarkt im Segment der preisgünstigen Wohnungen in vielen Regionen Bayerns sind frühzeitige präventive Hilfen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit wichtiger denn je. Die Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Bayern betreibt bereits neun solcher Präventionsstellen - überwiegend im ländlichen Raum. Die Erfahrungen sind sehr positiv, in vielen Fällen kann trotz Mietrückständen oder anhängiger Räumungsklage der Verlust der Wohnung abgewendet werden.

 

Die vollständige Presseinformation finden Sie hier.

Memorandum der LAG Ö/F in Bayern "Berufliche Teilhabe und Integration wohnungsloser Menschen verwirklichen"

Der Fachausschuss Wohnungslosenhilfe der Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern hat ein Memorandum zur beruflichen Teilhabe und Integration wohnungsloser Menschen veröffentlicht. Die inhaltlichen Grundlagen des Memorandums wurden von der Konferenz der Wohnungslosenhilfe in Bayern erarbeitet.

 

Das Memorandum macht sich für eine bedarfsorientierte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik für wohnungslose Menschen stark. Die Reformen der Arbeitsmarktpolitik der letzten Jahre erschweren die Förderung und Integration von Menschen mit komplexerem und längerfristigem Hilfebedarf massiv. Auf regionaler Ebene wird eine enge Kooperation von Jobcentern, Trägern der Sozialhilfe und den freien Trägern der Wohnungslosenhilfe angemahnt.

 

Das Memorandum kann im Download-Bereich aufgerufen werden.

"Wohnungslosigkeit hat viele Gesichter" - Themenschwerpunkt des Heftes 1/2014 der Bayerischen Sozialnachrichten der LAG ÖF

Heft 1/2014 der Bayerischen Sozialnachrichten der Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAG ÖF) hat die Hilfen für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Bayern als Themenschwerpunkt.

 

Die Bayerischen Sozialnachrichten können bezogen werden über die LAG ÖF, hier der  Link zu den externen Seiten.

 

Die Beiträge aus der Diakonie in Bayern können Sie mit diesem Link aufrufen.

 

Fachveranstaltung Mietrecht und Mitgliederversammlung am 12.12.2013 in München

Michael Frank, GF FEWS, dankt der Referentin Monika Schmid-Balzert, GFin Deutscher Mieterbund Landesverband Bayern e.V.

Der Fachverband Evangelische Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe (FEWS) im Diakonischen Werk Bayern führte anlässlich seiner Mitgliederversammlung am 12. Dezember 2013 in München für seine Mitglieder eine Informationsveranstaltung zu den aktuellen Entwicklungen im Mietrecht durch. Frau Monika Schmid-Balzert, Geschäftsführerin des Deutschen Mieterbundes Landesverband Bayern e.V., stand als Referentin zur Verfügung und gab den anwesenden Mitgliedern und Mitarbeitenden aus Beratungsstellen einen sehr informativen und wertvollen Überblick über die wesentlichen Neuerungen im Mietrecht in Folge des am 01. Mai 2013 in Kraft getretenen Mietrechtsänderungsgesetzes. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Veranstaltung, die für Einrichtungen und Dienste für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen der Diakonie in Bayern Verantwortung tragen, zeigten zudem großes Interesse an den Informationen und Einschätzungen von Frau Schmid-Balzert zu den im Koalitionsvertrag vorgesehenen wohnungspolitischen Maßnahmen. Im Anschluss an die Ausführungen von Frau Schmid-Balzert folgte ein angeregter und konstruktiver Austausch über Strategien und Maßnahmen auf verbandlicher Ebene, um die Interessen von Menschen in Wohnungsnot gegenüber Politik und Verwaltung wirkungsvoll zu vertreten. Dabei wurden auch gemeinsame Aktivitäten beider Verbände zu geeigneten Themenstellungen in den Blick genommen und ein weiterführender Austausch vereinbart.

Initiative PRO Arbeit - für öffentlich geförderte Beschäftigung

Der Fachverband Evangelische Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe in Bayern unterstützt nachdrücklich die Diakonie-Kampagne "Initiative Pro Arbeit - für öffentlich geförderte Beschäftigung" und beteiligt sich auch an deren Finanzierung.  Unser Fachtag am 29.06.2011 "Arbeit und Beschäftigung - auch für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten!?" befasste sich ebenfalls intensiv mit der Themenstellung.

 

(Ehemals) Wohnungslose und straffällige bzw. strafentlassene Menschen sind häufig am Arbeitsmarkt benachteiligt. Ohne entsprechende öffentliche Förderung gelingt eine Wiedereingliederung ins Erwerbsleben nur in seltenen Fällen. Der Beschäftigungsaufschwung geht auch in Bayern weitestgehend an Langzeitarbeitslosen vorbei - wir bitten daher um Ihre Unterstützung der Initiative Pro Arbeit, indem Sie die angehängte Postkarte des Flyers an die "Intitiative Pro Arbeit" schicken! Die Initiative wird in Bayern unterstützt von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und dem Präsidenten Michael Bammessel des Diakonischen Werks Bayern.

 

 Nähere Informationen zur Kampagne finden Sie hier.

22.04.2013

Sozialcharta der Freien Wohlfahrtspflege Bayern

Die Sozialcharta der Freien Wohlfahrtspflege Bayern "Exzellente soziale Güte - Maßstab einer lebenswerten Gesellschaft" liegt in gedruckter Form vor. Es besteht nun auch die Möglichkeit zur Online-Unterzeichnung. Der Fachverband Evangelische Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe unterstützt die Beteiligung an der Unterschriftenaktion. Hier der Link zur Online-Unterzeichnung:  Freie Wohlfahrtspflege Bayern

 

 Die Sozialcharta kann hier aufgerufen werden.

"Straffälligenhilfe in Bayern" - Themenschwerpunkt des Heftes 1/2013 der Bayerischen Sozialnachrichten der LAG ÖF

Heft 1/2013 der Bayerischen Sozialnachrichten der Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAG ÖF) befasst sich intensiv mit den Hilfen für straffällige Menschen in Bayern. Ministerialdirigent Prof. Dr. Frank Arloth erläutert die Sichtweise des Justizministeriums zur Sicherungsverwahrung und zum Übergangsmanagement. Die beiden Geschäftsführer der Fachverbände der Straffälligenhilfe von Caritas und Diakonie in Bayern, Lydia Halbhuber-Gassner und Michael Frank, stellen in ihrem Beitrag die Positionen der Freien Straffälligenhilfe in Bayern für eine erfolgreiche Gestaltung der Übergänge von der Haft in die Freiheit dar. Hinzu kommen Praxisbeiträge zu Straffälligenhilfe für Jugendliche, ambulante Behandlung von Sexualstraftätern, externe Suchtberatung, Frauendelinquenz und weitere interessante Themen.

 

Die Bayerischen Sozialnachrichten können bezogen werden über die LAG ÖF, hier der  Link zu den externen Seiten.

20.03.2012

Fachtag Übergangsmanagement am 16.05.2012 im Justizpalast in München

"Übergänge von der Haft in die Freiheit gemeinsam erfolgreich gestalten" - ist ein Arbeitsschwerpunkt des Fachverbandes Evangelische Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe in Bayern und war gleichzeitig auch der Titel des Fachtages gemeinsam mit der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe in Bayern am 16.05.2012 im Justizpalast des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz in München.

Der Fachtag stieß auf große Resonanz, rund 100 Fachleute aus der Arbeit mit straffälligen Menschen informierten sich über aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle des Übergangs von der Haft in die Freiheit.

 

Das gleichlautende Positionspapier zum Übergangsmanagement der beiden Fachverbände der Straffälligenhilfe von Caritas und Diakonie in Bayern von Juni 2010 war Anlass für einen konstruktiven Austausch mit politischen Entscheidungsträgern in Bayern. Das Positionspapier können Sie hier aufrufen.

13.07.2011

Fachtag am 29.06.2011 in Nürnberg: "Arbeit und Beschäftigung - auch für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten!?"

"Arbeitslosenquote in Bayern auf dem niedrigsten Stand seit 19 Jahren", "Auf der Schnellstrasse zur Vollbeschäftigung" oder "das deutsche Jobwunder" - die monatlichen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zur aktuellen Situation am Arbeitsmarkt verleiten zu manch euphorischer Aussage. Aus dem Blick verloren werden dabei regelmäßig diejenigen Menschen, die seit vielen Jahren erwerbslos und nach Definition des Gesetzgebers zwar erwerbsfähig, unter den gegebenen Rahmenbedingungen faktisch aber nicht in den allgemeinen Arbeitsmarkt integrierbar sind. Bei diesem Fachtag wurden gemeinsam Perspektiven für eine gerechte Teilhabe an Arbeit in den Blick genommen und dafür notwendige arbeitsmarktpolitische Maßnahmen diskutiert.

 

Zur Dokumentation des Fachtages kommen Sie mit diesem Link.

06.05.2011

Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Bayerischen Untersuchungshaftvollzugsgesetzes

In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Evangelisch-Lutherischer Kirche in Bayern, Katholisches Büro Bayern, Evangelische und Katholische Gefängnisseelsorge in Bayern und Caritas und Diakonie mit ihren Fachverbänden in Bayern wurde die Stellungnahme zum Entwurf eines Bayerischen Untersuchungshaftvollzugsgesetzes erarbeitet. Die gemeinsame Stellungnahme wurde an das Justizministerium übermittelt.

 

Hier kommen Sie zur Stellungnahme und zum Gesetzentwurf.

18.04.2011

Positionspapier des Diakonie Bundesverbandes zur Abschiebungshaft in Deutschland

Am Stichtag 28.02.2011 befanden sich laut einer Auskunft des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz 137 Personen in bayerischen Justizvollzugsanstalten in Abschiebungshaft (125 männliche und 12 weibliche Personen).

 

Die Diakonie lehnt die Unterbringung von Migrantinnen und Migranten unter Gefängnisbedingungen zum Zwecke der Sicherung der Abschiebung ab. Im Vorwort des Positionspapiers äußert sich der Präsident des DW EKD, Johannes Stockmeier, unmissverständlich: "Das staatliche Interesse an der Vollstreckung einer Abschiebung kann und darf das Grundrecht auf persönliche Freiheit des Einzelnen nicht überwiegen."

 

Das Positionspapier führt die Positionen der Diakonie zum Thema Abschiebungshaft in der Bundesrepublik zusammen und stellt konkrete Forderungen an einen menschenwürdigen Umgang mit Menschen in Abschiebungshaftanstalten. Die oben erwähnte prinzipielle Ablehnung der Diakonie von Haft als ein Instrument der Verwaltung zur Sicherstellung der Abschiebung bleibt dadurch unverändert bestehen.

 

Das Positionspapier ist im Download-Bereich eingestellt und kann mit diesem Link aufgerufen werden. Das Positionspapier kann zudem auf den Seiten des Diakonischen Werks der EKD  www.diakonie.de bestellt und angezeigt werden.

 

23.10.2009

Rahmenkonzept "Hilfen für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Bayern" der Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAG Ö/F)

Der geschäftsführende Ausschuss der LAG Ö/F hat am 23.06.2009 das im Fachausschuss Wohnungs- losenhilfe LAG Ö/F erarbeitete Rahmenkonzept verabschiedet. Die Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Bayern, deren Träger im Fachverband Evangelische Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe im Diakonischen Werk Bayern (FEWS) zusammen- geschlossen sind, hat bei der Erarbeitung des Landesrahmenkonzeptes mitgewirkt.

 

Das Rahmenkonzept richtet sich an alle Kommunen in Bayern und an die Träger der Freien Wohlfahrtspflege und empfiehlt die gemeinsame Umsetzung der erarbeiteten Inhalte. Angestrebt wird ein flächendeckendes und differenziertes Hilfe- und Unterstützungssystem für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Damit verbunden sind Vorrang von präventiven Maßnahmen, Abbau bestehender Wohnungslosigkeit, Fortführung bewährter Modelle und Konzeptionen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebote.

 

Das Rahmenkonzept kann mit diesem Link aufgerufen werden.

 

 

29.05.2009

Fachtag am 08.07.2009 in Nürnberg: "Von der Haft in die Freiheit - Übergänge erfolgreich gestalten"

Der positive Einfluss eines umfassenden Übergangsmanagements mit frühzeitiger Entlassvorbereitung auf eine nachhaltige Resozialisierung straffälliger Menschen ist unbestritten. Die konkrete Umsetzung in der Praxis hinkt der theoretischen Erkenntnis jedoch weit hinterher. Der Fachtag soll einen Beitrag dazu leisten, die Gespräche in Bayern über die erfolgreiche Gestaltung des Übergangs von der Haft in die Freiheit zu intensivieren und perspektivisch verbindliche Formen der Kooperation aller relevanten Akteure zu entwickeln.

 

Zur Dokumentation des Fachtages kommen Sie mit diesem Link.

11.08.2008

Fachtag am 09.07.2008 in Nürnberg: "Diakonie und Kirche in Bayern - gemeinsam gegen Armut und Obdachlosigkeit! Gemeindeorientierung in der evangelischen Wohnungslosenhilfe"

Der Fachverband Evangelische Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe (FEWS - vormals Evang. Fachverband für Gefährdetenhilfe im Diakonischen Werk Bayern) setzte mit dem Fachtag einen Impuls bei Verantwortlichen von Kirche und Diakonie, um die dringend notwendige Vernetzung gegen die stark zunehmenden Verarmungsprozesse zu fördern.

 

Zur Dokumentation des Fachtags kommen Sie mit diesem Link.

Umbenennung des Fachverbandes und Änderung des Corporate Designs (CD) der Diakonie in Bayern

Der Evangelische Fachverband für Gefährdetenhilfe im Diakonischen Werk Bayern hat sich umbenannt in Fachverband Evangelische Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe im Diakonischen Werk Bayern (kurz FEWS).

 

Die durch die Umbenennung notwendigen Änderungen sowie die Umsetzung der neuen Farben der bayerischen Diakonie im Rahmen des neuen CDs wurden auch auf diesen Seiten vorgenommen.

14.12.2007

Bayerisches Strafvollzugsgesetz am 27.11.2007 verabschiedet

Der Bayerische Landtag hat in seiner Sitzung vom 27.11.2007 das BayStVollzG verabschiedet. Mit folgendem Link gelangen Sie zum  Gesetzestext.

16.07.2007

Fachtag am 11.07.2007 in Nürnberg: Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten Hilfen für straffällige Heranwachsende an der Schnittstelle von § 41 SGB VIII und §§ 67 ff. SGB XII

Der Fachtag des Evangelischen Fachverbandes für Gefährdetenhilfe im Diakonischen Werk Bayern beschäftigte sich mit den Hilfen für straffällige Heranwachsende. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlichster beruflicher Herkunft (Freie Straffälligenhilfe, Jugendhilfe, Bewährungshilfe, Sozialdienste JVA, Jugendämter und Bezirke) diskutierten engagiert über die ungenügende Versorgungssituation dieser Personengruppe.

 

Strittige Zuständigkeitsfragen und ungeklärte Abgrenzungsprobleme zwischen den Leistungsträgern Jugendamt und Sozialhilfeträger an der Schnittstelle von § 41 SGB VIII und §§ 67 f. SGB XII werden auf dem Rücken der Hilfesuchenden ausgetragen. Dringend notwendige Hilfen werden insbesondere in den stationären Einrichtungen der Freien Straffälligenhilfe (und analog in der Wohnungslosenhilfe für junge Volljährige) nahezu nicht mehr bewilligt. Nicht selten muss der Klageweg zur Durchsetzung berechtigter sozialrechtlicher Ansprüche beschritten werden. Die lange Verfahrensdauer führt jedoch häufig dazu, dass die Hilfesuchenden aufgrund ihrer äußerst belastenden Lebenssituation in prekäre Unterkünfte ohne begleitende Hilfen "abtauchen" oder gleich rückfällig und wieder inhaftiert werden.

 

Der Fachtag hat das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln aufgegriffen und dabei auch eine rechtliche Bewertung der Schnittstellenproblematik vorgenommen.

 

Zur Dokumentation des Fachtags kommen Sie mit diesem Link.

 

28.06.2007

Evangelische Konferenz für Straffälligenhilfe lehnt nachträgliche Sicherungsverwahrung für junge Erwachsene ab

Die Evangelische Konferenz für Straffälligenhilfe (EKS) hat sich im Verbund mit der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe und den Konferenzen der Gefängnisseelsorge in einer Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung einer nachträglichen Sicherungsverwahrung bei Verurteilungen nach Jugendstrafrecht ablehnend geäußert. Stattdessen fordert die EKS die Bereitstellung von qualifizierten, sächlich und personell gut ausgestatteten Angeboten - auch für diejenigen, die sehr schwerwiegende Straftaten begangen haben.

 

Die gemeinsame Stellungnahme finden Sie hier.

27.04.2007

Stellungnahme des Fachausschusses Straffälligenhilfe der LAG FW zum BayStVollzG-E

Der Fachausschuss Straffälligenhilfe der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern hat eine Stellungnahme zum Entwurf eines Bayerischen Strafvollzugsgesetzes erarbeitet. Die Stellungnahme finden Sie hier.

02.04.2007

DW EKD unterstützt DVJJ-Eckpunktepapier zum Jugendstrafvollzug

Das Diakonische Werk der EKD unterstützt das von der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfe  e.V. (DVJJ) veröffentlichte Eckpunktepapier zum Jugendstrafvollzug und gehört zu den Unterzeichnern des Aufrufs.  Zum DVJJ-Eckpunktepapier kommen Sie mit diesem Link.

23.03.2007

Ministerrat beschließt aktualisierten Entwurf eines Bayerischen Strafvollzugsgesetzes mit Stand vom 15.03.2007

Der Ministerrat hat am 20.03.2007 den Entwurf eines BayStVollzG mit Stand vom 15.03.2007 gebilligt. Bis 20.04.2007 läuft die Frist zur Einreichung von Stellungnahmen an das bayerische Justizministerium. Der Evangelische Fachverband für Gefährdetenhilfe wird seine bereits veröffentlichte Stellungnahme zum Gesetzesentwurf mit Stand vom 04.12.2006 in das Verfahren der Verbandsanhörung einbringen, da die Änderungen zwischen den beiden Entwürfen nur geringfügiger - nicht substanzieller - Art sind.

 

Die aktuelle Fassung des Entwurfs eines BayStVollzG finden Sie in unserem Download-Bereich.

22.03.2007

Gesetzesentwurf zum Bayerischen Strafvollzugsgesetz (Stand 04.12.2006) stößt auf Kritik - Fachverband übergibt Stellungnahme an bayerisches Justizministerium

Der Evangelische Fachverband für Gefährdetenhilfe weist in seiner Stellungnahme zum Gesetzesentwurf eines Bayerischen Strafvollzugsgesetzes (BayStVollzG-E mit Stand vom 04.12.2006) auf wesentliche Fehlentwicklungen hin.

 

Die Abkehr von der Resozialisierung als zentralem Vollzugsziel lässt einen schwer wiegenden Paradigmenwechsel bei der Haft- und Sanktionspraxis befürchten. An erster Stelle in Art. 2 BayStVollzG-E steht nunmehr der Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten vor dem Ziel der Resozialisierung (Befähigung zur Führung eines straffreien Lebens). Begleitet wird die grundlegende Änderung des Vollzugsziels durch zahlreiche Verschärfungen in Einzelnormen des Gesetzesentwurfs.

 

Ein weiterer zentraler Kritikpunkt liegt in der weitest gehenden Nichtregelung der Schnittstellenproblematik der beteiligten Institutionen bei der Entlassvorbereitung und der Maßnahmen zur gesellschaftlichen Wiedereingliederung nach der Haftentlassung. Das vorhandene Potenzial für eine gelingende Wiedereingliederung straffälliger Menschen, das in einer verbindlich geregelten kooperativen Vernetzung der beteiligten Institutionen - insbesondere auch der Einrichtungen und Dienste der Freien Straffälligenhilfe - liegt, kann dadurch nur begrenzte Wirksamkeit entfalten. Hinzuweisen ist an dieser Stelle, dass die Länder - und damit auch Bayern - für die umfassende Ausgestaltung (fachlich, organisatorisch, personell und finanziell) der Sozialen Dienste der Justiz und der Freien Straffälligenhilfe zuständig sind.

 

Die vollständige Fassung der Stellungnahme finden sie im Download-Bereich.

 

Die gemeinsame Pressemitteilung des Diakonischen Werks Bayern und  des Fachverbandes finden Sie ebenfalls im Download-Bereich.

 

30.01.2007

Eckpunkte der Landtagsfraktion der bayerischen SPD zum Jugendstrafvollzug

Der Arbeitskreis Verfassungs-, Rechts- und Parlamentsfragen der Landtagsfraktion der bayerischen SPD hat "Eckpunkte zum Jugendstrafvollzug - Anforderungen an ein Bayerisches Jugendstrafvollzugsgesetz" veröffentlicht. Sie finden das Papier in unserem Download-Bereich.

16.01.2007

Aktualisierter Entwurf eines Bayerischen Strafvollzugsgesetzes veröffentlicht

Das Bayerische Justizministerium hat einen aktualisierten Entwurf (Stand 04.12.2006) eines Gesetzes über den Vollzug der Freiheitsstrafe, der Jugendstrafe und der Sicherungsverwahrung (Bayerisches Strafvollzugsgesetz - BayStVollzG) im Internet veröffentlicht. Den Gesetzesentwurf finden Sie in unserem Download-Bereich. Der Evangelische Fachverband für Gefährdetenhilfe wird eine Stellungnahme zum vorliegenden Entwurf erarbeiten und auf diesen Seiten veröffentlichen.

09.01.2007

Gesetz zur Ausführung der Sozialgesetze (AGSG) in Kraft getreten

Der Bayerische Landtag hat in seiner Sitzung am 29.11.2006 das Gesetz zur Ausführung der Sozialgesetze beschlossen. Es ist am 01.01.2007 in Kraft getreten und kann mit diesem  Link aufgerufen werden.

 

Nicht aufgenommen wurde u.a. die Frage der Neuregelung der Zuständigkeit der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten. Der Evangelische Fachverband für Gefährdetenhilfe hat sich hierzu bereits dezidiert geäußert (siehe unten auf dieser Seite) und nachdrücklich für eine Verlagerung der Zuständigkeit für die Hilfen nach §§ 67 f. SGB XII auf die Ebene der Bezirke plädiert.

14.12.2006

Stellungnahme zum Diskussionsentwurf eines Bayerischen Strafvollzugsgesetzes

Der Fachausschuss Straffälligenhilfe der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern hat eine Stellungnahme zum Diskussionsentwurf eines Bayerischen Strafvollzugsgesetzes (Stand 03.08.2006) mit Schwerpunkt Jugendstrafvollzug unter Mitwirkung von Fachkräften der diakonischen Straffälligenhilfe erarbeitet. Die Stellungnahme kann im Download-Bereich herunter geladen werden.

13.12.2006

Positionspapier "Perspektiven eröffnen für obdachlose Menschen - Maßnahmen ergreifen zum Abbau kommunaler Notunterkünfte"

Der geschäftsführende Vorstand des Evangelischen Fachverbandes für Gefährdetenhilfe hat als Konsequenz aus den Inhalten des Fachtages vom 12.07.2006 einen Maßnahmenkatalog zum Abbau kommunaler Notunterkünfte für obdachlose Menschen erarbeitet. Das Positionspapier finden Sie in unserem Download-Bereich.

13.07.2006

Fachtag am 12.07.2006 "Untergebracht - was nun? Perspektiven eröffnen für obdachlose Menschen in kommunalen Notunterkünften" stieß auf großes Interesse

Der diesjährige Fachtag des Evangelischen Fachverbandes für Gefährdetenhilfe am 12.07.2006 in Nürnberg befasste sich mit der Wohn- und Lebenssituation obdachloser Menschen in kommunalen Notunterkünften. Über 100 Teilnehmende aus Kommunen, Wohnungswirtschaft und freier Wohnungslosenhilfe nahmen am Fachtag teil und diskutierten mögliche Alternativen zur Unterbringung in Notunterkünften. Die Dokumentation zum Fachtag und die gemeinsame Pressemitteilung des Diakonischen Werks Bayern und des Fachverbandes finden Sie im Download-Bereich

Problemanzeige des Fachverbandes zur Anwendung des Gesamtplanverfahrens nach § 58 SGB XII für den Personenkreis der psychisch kranken wohnungslosen Menschen

Die umfangreichen Mitwirkungspflichten im Rahmen des Gesamtplanverfahrens nach § 58 SGB XII gefährden nicht selten den Zugang zum Hilfesystem für psychisch kranke wohnungslose Menschen. Der Evangelische Fachverband für Gefährdetenhilfe in Bayern hat deshalb eine Problemanzeige an den Verband der bayerischen Bezirke gerichtet mit der Bitte um eine flexible und einzelfallbezogene Verfahrensweise. Die Problemanzeige finden Sie auf den für die Mitglieder zugänglichen internen Seiten des Fachverbandes.

Positionspapier "Straffälligenhilfe im Umbruch" verabschiedet

Der Vorstand des Evangelischen Fachverbandes für Gefährdetenhilfe in Bayern hat ein Positionspapier "Straffälligenhilfe im Umbruch" verabschiedet. Das Positionspapier entstand durch intensive inhaltliche Auseinandersetzungen und Diskussionen u.a. im Nachklang zum Fachtag des Fachverbandes am 12.07.2005 in Nürnberg zum Thema "Straffälligenhilfe im Umbruch - Chancen und Risiken von Privatisierungsbemühungen der Justiz". Die Dokumentation des  Fachtags und das Positionspapier "Straffälligenhilfe im Umbruch" finden Sie in unserem Download-Bereich

Stellungnahme des Fachverbandes zum Entwicklungsprojekt "Leistungsmodule" des Bezirks Mittelfranken für die Personengruppe der psychisch kranken wohnungslosen Menschen

Der Personenkreis der psychisch kranken wohnungslosen Menschen befindet sich bei den aktuellen Diskussionen zur Weiterentwicklung des Hilfesystems der Eingliederungshilfe in der Regel nicht im Blickfeld der Beteiligten. Der Evangelische Fachverband für Gefährdetenhilfe hat sich deshalb in seinen Arbeitsgremien intensiv mit den Auswirkungen des Entwicklungsprojekts "Leistungsmodule" auf das Hilfesystem für psychisch kranke wohnungslose Menschen befasst. Die Stellungnahme finden Sie auf den für die Mitglieder zugänglichen internen Seiten des Fachverbandes.

Fachverband spricht sich gegen eine Verlagerung der Zuständigkeiten für §§ 67 f. SGB XII auf die örtlichen Sozialhilfeträger aus

Der Evangelische Fachverband für Gefährdetenhilfe hat sich intensiv mit der geplanten Verlagerung der Zuständigkeiten für die Hilfen nach §§ 67 f. SGB XII befasst. Die Verlagerung der Zuständigkeiten für die Hilfen zur Überwindung in besonderen sozialen Schwierigkeiten auf die örtlichen Sozialhilfeträger (Landkreise und kreisfreie Städte) stößt auf größte Bedenken der diakonischen Einrichtungsträger der Gefährdetenhilfe in Bayern.

 

Das vollständige Schreiben des Fachverbandes mit ausführlicher Begründung finden Sie in unserem Download-Bereich.

Neue Rahmenkonzeption für die Straffälligenhilfe

Dem Versöhnungsauftrag verpflichtet. Fachverband Gefährdetenhilfe im Diakonischen Werk Bayern stellt Rahmenkonzeption für die Evangelische Straffälligenhilfe in Bayern vor

 

Mit der „Rahmenkonzeption der Evangelischen Straffälligenhilfe in Bayern“ will der Fachverband Gefährdetenhilfe im Diakonischen Werk Bayern die bisherige Arbeit der Straffälligenhilfe bündeln und zukunftsweisende fachliche Strukturen in Bayern anregen. In Zeiten von Einsparungen und Kürzungen habe die Bündelung von Kräften und die Nutzung von Synergien besonders für diese Arbeit eine besondere Bedeutung, so der Vorsitzende des Fachverbandes, Peter Selensky: „Obgleich originär dem christlichen Auftrag verpflichtet, blieb die Straffälligenarbeit bislang eher eine Randerscheinung im Spektrum publikumswirksamer Sozialarbeit. Schließlich müsse sie sich überwiegend mit Straftätern und deren Stigmata auseinandersetzen.“

 

In insgesamt 9 Kapiteln beschreibt die Rahmenkonzeption das Verhältnis von Gesellschaft und Straffälligkeit und entwickelt daraus grundlegende Gedanken zum sozialstaatlichen und diakonischen Auftrag im Umgang mit straffällig gewordenen Menschen. Ausführlich geht die Rahmenkonzeption auf die einzelnen Hilfeangebote im Raum der bayerischen Diakonie ein und beschreibt in diesem Zusammenhang auch den nach wie vor jungen Gedanken des Täter-Opfer-Ausgleichs. Überlegungen zur Finanzierung, zu Qualitätsstandards und –Sicherung sowie zur Zukunft der Straffälligenhilfe schließen die Rahmenkonzeption ab.

 

Denn, so Selensky: „Die diakonische Hilfe darf sich auch vor der Übernahme weiterer Verantwortung nicht verschließen, wie sie zum Beispiel durch die Delegation und Ausführung einzelner Aufgaben der Justiz entsteht.“ Sie müsse vielmehr ihre Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ausbauen und dürfe sie nicht verspielen.

 

Rahmenkonzeption „Evangelische Straffälligenhilfe“ an Bayerns Justizministerin übergeben

Die Bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk und der Vorstand des Fachverbandes für Gefährdetenhilfe im Diakonischen Werk Bayern, Herr Peter Selensky, diskutierten vor kurzem unter anderem den Umgang mit inhaftierten Russlanddeutschen, haftentlassenen Intensivtätern, Privatisierungstendenzen im Strafvollzug und andere „heiße Eisen“.

Die Einladung ins Justizministerium kam durch die neu entstandene Rahmenkonzeption des Fachverbandes zustande.

Bei der Präsentation zeigte sich Frau Dr. Merk interessiert und beeindruckt, da zum ersten Mal die Vielzahl evangelischer Aktivitäten in der Straffälligenhilfe zusammengetragen und neue Herausforderungen für die Zukunft beschrieben worden sind.

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